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Herzlich Willkommen
beim Hegering Dörenschlucht.
Links seht Ihr unsere Heimat, das ehemalige
Fuerstenthum-Lippe.
Ein herrliches Stück Erde. Hier lässt es sich leben.
Viel Wald, Natur und nette Menschen. Auch steht bei
uns das berühmte Hermannsdenkmal. Rings um dieses Denkmal ist auch unserer Hegering beheimatet.
Besucht unser Ländchen doch mal im nächsten Urlaub.
Auch gibt es hier viel Landwirtschaft. Die Wappen sind
übrigens Links zu unseren einzelnen Gemeinden.


Zur Lernort-Natur CD-ROM

 

Frühling im Revier

    Störche in Lippe

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Infos zur Geschichte der Dörenschlucht:
Die Dörenschlucht – Zeugin aus eisigen Zeiten
Die Senne ist eine Sandlandschaft am Fuß des Teutoburger Waldes (früher Osning genannt) deren wesentliche
Landschaftsmerkmale in den Eiszeiten herausgebildet wurden. Während der Saale-Eiszeit gab es mehrere Eisvorstöße
von Skandinavien bis in die Westfälische Bucht. Die größte Ausdehnung erreichte das Eis während der so genannten
Drenthe-Hauptvereisung vor mehr als 200 000 Jahren. Die Eismasse staute sich zunächst vor dem Osning (heutiger
Teutoburger Wald), bis sie schließlich den nordwestlichen Abschnitt dieses Höhenzuges überwand. Vermutlich war
zeitweise der Teutoburger Wald zwischen der Dörenschlucht und Rheine völlig von Inlandeis bedeckt. Ungefähr
gleichzeitig drang der westlichere Teil der Eismasse über das Emstal in die Westfälische Bucht ein. Dieser Vorstoß reichte
im Südosten bis über Paderborn hinaus. Beim Abtauen des Eises drangen Schmelzwässer der nördlich gelegenen Eismasse
über Gebirgspässe des Teutoburger Waldes in die Westfälische Bucht und lagerten die mitgeführten Bestandteile (im Wesentlichen
zerriebener Osning-Sandstein des Teutoburger Waldes) gegen den Rand der südlich gelegenen Eismasse ab. Eines dieser Quertäler,
durch die Schmelzwässer nach Süden abflossen, war die Dörenschlucht. Weitere Durchflusstäler waren die Stapelager Schlucht,
der Oerlinghauser Pass und der Bielefelder Pass (Osning-Pass).

Quelle: Geologischer Dienst NRW

Die größte Siedlung aus der Mittelsteinzeit zwischen etwa 8000 und 5000 v. Chr wurde an den Retlager Quellen in der
Dörenschlucht bei Detmold (Nordrhein-Westfalen) aufgespürt. Von dort kennt man die Grundrisse mehrerer ovaler Hütten.
Der am besten sichtbare Grundriß hatte die Maße 3,50 mal 2,70 Meter. Viele andere angebliche Dörfer aus der
Mittelsteinzeit mit vermeintlichen Dutzenden von Behausungen sind nur Wurzelgruben von umgestürzten Bäumen.
Letzteres gilt beispielsweise für zwei angebliche Siedlungen am Federsee in Baden-Württemberg und eine angeblich
27 Hütten zählende Siedlung bei Jühnsdorf in Brandenburg.

Quelle: Ernst Probst,

Empfehlenswert ist das Buch  "Senne und Teutoburger Wald" vom tpk-Regionalverlag  ISBN 978-3-936359-32-9, (16,80€)
ca. 240 Seiten, reich Bebildert. Herausgeber Naturschutzzentrum Senne e.V. http://www.nz-senne.de